Eric Hysteric Nachruf im Ox-Fanzine

Gerade erst entdeckt:

OxFanzine Screenshot

Screenshot, © Ox-Fanzine #125, April/Mai 2016

Im Ox-Fanzine #125 (April/Mai 2016) erschien ein von Kalle Stille sehr schön geschriebener Nachruf auf Eric Hysteric. [1]

Mit einem Gespür für das Unkommerzielle verließ
er stets den einmal eingeschlagenen Weg, wenn es zu gefällig
wurde, und erfand sich so stets aufs Neue.

Den „eingeschlagenen Weg“ verließ Eric auch in umgekehrter Richtung:

Wer hätte nach den ersten beiden EPs damit gerechnet, dass es Der Durstige Mann in die Verkaufscharts von WOM schaffen würde?

SOECover

Saufen Ohne Ende, Wasted Vinyl, Waste 8, 1984

Das Mini-Album „Saufen Ohne Ende“ erreichte Platz 16.

Oder in die BRAVO?

 

B4TCover

Bier 4 Tot, Wasted Vinyl, Waste 11, 1984

„Bier 4 Tot“-LP (alternativer Titel: Frankfurt Jukebox Hits) verkaufte sich so gut, dass Rock-O-Rama (RRR 50) die Vermarktung übernahm.

 

[1] Vielen Dank dafür. Kleine Korrektur: Als Eric Hysteric war Erich seit dem Frühjahr 1977 (un)bekannt. Seine Karriere als Fanzineschreiber startete bereits Ende 1976 (Help!, Löhnberg). Die erste Punkband versuchte er im September 1977 zu gründen. Ab dem Sommer 1978 verkaufte Eric (gelegentlich) Platten auf dem Frankfurter Flohmarkt. Damals gab es in Frankfurt um die zehn Punks, die wie Punks aussahen (die legendären Kettenpunks) & eine Handvoll Aktivisten (Fanzine- und Tapelabelmacher wie Marcel Roth und Alptruck).

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